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07.06.2022 die Zeit fliegt dahin

Das Wochenende ging wie im Flug vorbei, Aysha und ich haben Kapstadt sehr genossen, wir haben fein gegessen, ach wie ich diese Foodmarkets liebe, ich komme mir jeweils vor wie im Schlaraffenland 😊, und auch viel Schönes gesehen.


Gestern Abend sind wir zurückgekommen, heute war mein erster Weg zu Sorya, sie meinte, sie hätte bei ihrer Bank abgeklärt, wie der Weg aussieht, möglichst günstig aus Europa Geld nach Südafrika zu senden. So gingen wir zur Bank. Die Lady gab uns ein 5-seitiges Formular, in welchem es lediglich darum ging, dass kein Schwarzgeld transferiert wird. So haben wir noch immer keine Lösung, ausser Xoom (ein Dienst von PayPal), ich denke das wird der Dienst sein, mit welchem ich weiterhin arbeiten werde, da kostet eine Überweisung 2,99€. Wir nutzen dasselbe Portal für die Überweisung an Andile. Diese Kröte der Transfergebühr müssen wir wohl oder übel schlucken.


Wie ich euch bereits erzählt habe, hat sich Osci bereit erklärt, die Ausrüstung und das Bike für Heinolee zu bezahlen, zusätzlich hat meine Schwester Karin mit ihrer Familie bereits eine Überweisung getätigt. Sorya weiss nun Bescheid, Heinolee noch nicht. Nun sucht Sorya nach gebrauchter Bikekleidung, damit es günstiger wird. Das finde ich herzig, die neue Ausrüstung wäre echt teuer und lohnt sich nicht, insbesondere da Heinolee noch im Wachstum ist.

Grace ist Soryas jüngste Tochter, sie war im Krankenhaus, niemand weiss was ihr gefehlt hat, nun die frohe Botschaft, es geht ihr wieder besser/gut. Hoffentlich bleibt es so. Der Umgang mit solchen Gegebenheiten ist hier komplett anders als bei uns. Sie nehmen es an wie es ist. Machen sich, so glaube ich, nicht die ganze Zeit Sorgen, was wäre wenn, und was wird noch werden. Sorya freut sich, dass die Kleine wieder isst und meint, Gott lässt sie noch bei ihrer Familie verweilen ❤️❤️❤️. Wir würden von Pontius zu Pilatus reisen, bis wir genauestens wissen, was ihr fehlt und was wir tun können. Natürlich sind hier auch die Voraussetzungen anders, trotzdem beneide ich sie ein wenig darum, wie sie unveränderbare Dinge annehmen können.


Am Mittag war ich im Learn to Read, die Babyklasse ist aktuell personell etwas unterbesetzt, so kann ich gute Dienste tun, wenn ich ein wenig mithelfe.


Crezelda erzählte mir von ihrem Bruder, der ebenfalls die Schule im Grad 6 abgebrochen hat, gleich wie ihre Schwester Jasmin und wie Soryas älteste Tochter Deslyn. Alle wohnen sie in Mount Pleasant. Mein Gedanke war, sie sollen doch alle gemeinsam die Schule beenden, wir wissen ja jetzt, dass der Schulbesuch kostenlos ist und wenn sie sich gegenseitig Unterstützung und Disziplin geben, könnte das ja nur hilfreich sein für jede/n Einzelnen. Jasmin hat nun die Aufgabe, für sich herauszufinden, was sie braucht, wann sie starten kann, am kommenden Samstag wird sie mir berichten. Ihr Bruder klinkt sich von der Schule aus, er möchte lieber Führerschein und einen PC-Kurs machen, auch er hat die Aufgabe bis Samstag herauszufinden, was er braucht und wie hoch die Kosten sind. Lasst uns gemeinsam ein paar kleine Welten retten 😊 ❤️❤️❤️.


Am Nachmittag kamen die zwei Ladys wieder zum gemeinsamen Singen und Tanzen, ich würde sagen, der Dienstagnachmittag ist gesichert, die zwei Frauen sind zuverlässig und voll motiviert, was mich wirklich sehr freut.

(achtet beim letzten Foto auf die Füsse/Schuhe des kleinen Jungen in der roten Hose. Oft höre ich, die sind ja gar nicht so arm, sie sind immer gut gekleidet, oft modern. Das stimmt, ja, primär sind sie bunt gekleidet, was enorm wirkt bei uns. Dunkle Haut, bunte Kleidung, herzige Kids, grosse, dunkle Augen, beim näheren Betrachten sieht man die Qualität der Kleidung, Löcher, zu klein, immer dasselbe, usw.)


Bleibt nur noch der Mittwoch- und Donnerstagnachmittag. Morgen habe ich ein Meeting mit Tumelo, 22 Jahre alt, Mohakas Sohn, er überlegt sich, den Jungs jeweils am Samstag eine Aktivität anzubieten, was gut passen würde. Kürzlich waren die Jungs da und haben gefragt, ob sie auch mitmachen dürfen bei mir, so konnte ich erkennen, dass ein Bedürfnis da ist ❤️❤️❤️. Hoffen wir, dass er morgen etwas Spannendes zu erzählen hat, ich werde es euch wissen lassen.


Gestern hatte ich einen Chat mit Moses vom Kinderheim in Uganda in der Nähe von Kampala, da wo auch meine Familie wohnt. Er hat mir zugesagt, er freut sich sehr, dass ich ihnen helfen komme ❤️. Ja, ich freue mich nun auch schon sehr. Nur fehlt mir noch ein Auto und eine Unterkunft 😉. Ab auf die Suche Frau Juri 😊. Drückt mir die Daumen für ein schönes Zuhause und ein zahlbares Mietauto🤩🤩🤩.


Es bleiben mir noch 2 Wochen hier, unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Vieles konnten wir gemeinsam verbessern, vieles wartet noch auf uns❤️. Danke herzlich für euer Dasein und eure immerwährende Unterstützung! Diese Erfahrung hier in Südafrika ist unbezahlbar, ich würde sie jedem Menschen, den ich liebe, von ganzem Herzen gönnen❤️.

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